Die Registrierkassenpflicht





Am 1. Jänner 2016 tritt die viel diskutierte Registrierkassenpflicht in Kraft. Ab 1. Jänner 2017 muss dann auch noch die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKS-V) umgesetzt werden!


Am 7. Juli 2015 hat der Nationalrat das Steuerreformgesetz beschlossen. Zur Gegenfinanzierung der Steuerentlastungen beinhaltet es unter anderem Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung. Eine dieser Maßnahmen ist die Registrierkassenpflicht 2016 für alle Firmen, die Umsätze mit Barverkäufen haben. Auch Kartenumsätze und andere Zahlungsformen werden als Barumsätze gewertet – vorgesehen hat der Gesetzgeber alle Geschäfte, die sofort und nicht mit Zahlungsziel bezahlt werden. Ausnahmen bestehen nur für jene Unternehmen, die weniger als € 15.000,00 im Jahr umsetzen oder deren Bargeschäfte weniger als € 7.500,00 im Jahr ausmachen. Es besteht die Verpflichtung zur Belegerteilung. Weiters ist der Beleg digital zu signieren.


In der Datenaufzeichnungspflicht ändert sich gegenüber der Kassenrichtlinie 2012 wenig. Neu hingegen ist die Manipulationssicherung. Diese technische Sicherheitseinrichtung ist im Entwurf der Registrierkassensicherheits-Verordnung (RKS-V) beschrieben. Grundsätzlich soll diese Sicherung darauf beruhen, dass jeder Geschäftsfall digital signiert wird und diese Daten dann nicht mehr verändert werden können.


Bis Ende 2016 werden die Anschaffung neuer gesetzeskonformer Registrierkassen bzw. die Umrüstung bestehender Kassen mit sofortiger und gesamter Absetzbarkeit als Betriebsausgabe gerechnet. Weiters soll jede Kasse mit € 200,00 gefördert werden.


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